Arbeitsplatzbasiertes Lernen, Lehren und Prüfen

 

Zu den thematischen Schwerpunkten werden folgende Lernziele bearbeitet:

 

1.      Prüfen in Klinik und Labor

Die Teilnehmer/innen …

  • erläutern Charakteristika des kompetenzbasierten Lehrens, Prüfens und Bewertens und den Einsatz im realen Lern-Lehr Kontext ( z.B. Teachable Moment, Workplace Based Teaching and Assessment, OSCE, Mini-CEX, EPA)
  • erläutern einen typischen Unterrichtsablauf und diskutieren mögliche Varianten der Methoden (formativ vs. summativ, global rating, scores,…)
  • entwickeln operationalisierte Prüfziele für eine fachspezifische Prüfung und setzen diese in einem Bewertungsbogen mit definierten Bewertungskriterien um
  • setzten effektive Feedback-Methoden ein, um zunehmend eigenständiges Arbeiten zu stimulieren.

 

2.      Interprofessionalität ( ab WS20/21)

 

3.      Digitalisierung in der Lehre

Die Teilnehmer/innen …

  • erkennen Digitalisierung als bedeutende, globale Gesamtentwicklung und umreißen digitale Trends in Gesellschaft, Hochschullehre und Medizin
  • können konkrete Herausforderungen und Entwicklungsbedarfe, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung ergeben, einschätzen
  • gewichten relevante Kompetenzen Studierender und Lehrender im Kontext der Digitalisierung und wägen die Nutzung digitaler Medien im Ausbildungs- und beruflichen Kontext unter dem Aspekt der Professionalität und Diversität ab
  • schätzen ausgewählte digitale Lehr-/Lernsettings und -methoden ein (u.a. Lernplattformen, Flipped Classroom, Videoeinsatz, kollaboratives Arbeiten) und können sie umsetzen.

 

4.     Entwicklung eines kompetenzorientierten Lehrprojekts*

Die Teilnehmer/innen …

  • konzipieren ein lehrbezogenes Projekt entsprechend aktueller Bedarfe in der medizinischen/gesundheitswissenschaftlichen Ausbildung, berücksichtigen allgemeine und lokale Rahmenbedingungen und verorten ihr Projekt im gegebenen curricularen Kontext
  • recherchieren angemessene (medizin-)didaktische Ressourcen sowie fachliche und sonstige Quellen zur Evidenzbasierung im Sinne der Wissenschaftlichkeit der Lehre
  • skizzieren - für sich und andere vorausschauend - Machbarkeit und Umsetzung des Projekts (z.B. Verantwortliche, Planungsschritte, Zeithorizont)
  • reflektieren und kommunizieren Herausforderungen, Potenziale und Defizite ihres Projektes.

 

5.     Erstellung eines Lehrportfolios*

Die Teilnehmer/innen …

  • können Verwendungsmöglichkeiten eines Lehrportfolios (Selbstreflexion, Bewerbungsunterlage und Gesprächsvorbereitung) erläutern und wägen jeweils passende Schwerpunktsetzungen ab
  • entwerfen ein persönliches Lehrportfolio mit Lehrerfahrung, Lehrphilosophie, Lehrqualität und lehrbezogene Weiterbildung und wählen aussagekräftige Belege aus
  • können durch die Reflexion der eigenen Lehrqualifikation eigene Stärken und Potentiale zielorientiert darstellen und realistische Perspektiven für die Weiterentwicklung der eigenen Lehrkompetenz gewinnen.

 

*Hinweis: In diesem Kurs wird jeweils ein Rohkonzept erstellt, das anschließend in der Praxisphase selbstständig weiter ausgearbeitet werden kann.