MQ II: Individuelle Schwerpunkte setzen

Mit besonderem Engagement für die Lehre zeichnet sich aus, wer über das MQ I-Zertifikat hinaus die weiterführende Medizindidaktische Qualifizierung II (MQ II) erworben hat. Ihre individuelle Profilbildung wird durch die Angebote für diese Qualifizierungsstufe unterstützt. Die Kompaktkurse vertiefen spezifische Aspekte der Grundausbildung, das Wissen um „Neue Medien“ und „Neue Lern-/Lehrkonzepte“ sowie „Prüfungsmethoden“ und fördern Schlüsselkompetenzen. Die Teilnahme ist auch für Lehrende möglich, die (noch) nicht an der Medizindidaktischen Qualifikation I teilgenommen haben, aber bereits über andere Kurse didaktisches Vorwissen erlangt haben.

Die Anforderungen für die Aufbau- und Ergänzungskurse "Medizindidaktische Qualifikation II" (Fortgeschrittene) umfassen nach dem derzeitigen Stand 80 UE à 45 min und werden abgedeckt durch:

  1. den Pflicht-Besuch von vertiefenden Aufbaukursen (insgesamt mindestens 40 UE) und durch
  2. die Ableistung der Wahlpflicht (restliche 40 UE) durch eine individuelle Kombination aus den folgenden Kategorien (mindestens 2 unterschiedliche Typen):

    Eine begleitende Beratung wird empfohlen. Für bereits absolvierte Leistungen bei externen Anbietern kann eine Prüfung auf Anerkennung beantragt werden.

    ⃰"Freie Leistungen" sind schriftliche Ausarbeitungen, die außerhalb eines Kurses erstellt werden. Lehrportfolios können jedoch nur in Kombination mit dem Besuch eines Lehrportfolio-Kurses angerechnet werden.

    Für die Begutachtung schriftlicher Leistungen und die inhaltliche Beratung entfällt bei Einzelbuchung eines Kurses ein entsprechender Teilnehmerbeitrag, siehe hier.